Almerswind

Almerswind liegt auf einer Höhe von 385 m über NN in einem Talkessel, der von Drehberg, Wachberg und Goldberg umgeben ist. Als Almerswinden 1275 erstmals urkundlich erwähnt,
weist der Name des Ortes auf seine noch weiter zurückliegende Gründung als Zwangsniederlassung von slawischen (wendischen) Kriegsgefangenen oder Unfreien durch einen Franken mit Namen Almar hin.
Eine besondere Sehenswürdigkeit von geschichtlicher Bedeutung ist das Schloss des ehemaligen Rittergutes, an dessen Standort sich bis zu seiner Zerstörung im 30jährigen Krieg eine Wasserburg
der Herren von Schaumberg befand. Auf dem erwähnten Wachberg befand sich ein zum umfangreichen Sicherungssystem der Schaumburg gehörender Wachturm.

Almerswind stellt sich heute als ein Dorf mit einem attraktiv gestalteten Dorfzentrum dar. Im Rahmen der Dorferneuerung wurde in Almerswind das Erscheinungsbild des Ortes attraktiv verändert
Der Dorfplatz erhielt eine Pflasterung, es wurden ein Zunftbaum und eine Brunnenanlage aufgestellt. Hier befindet sich auch die größte Korbvase der Welt, die von einheimischen Korbmachern geflochten wurde.
Ein reges und vielseitiges Vereinsleben sorgt für kulturelle Abwechslung im Dorf. Einen festen Platz haben Veranstaltungen wie das Sport- und Kinderfest, Mai-, Linden- und Schlossparkfest.

Selsendorf

Der auch jetzt noch geringe Mengen Gold führenden Grümpen aufwärts erreicht man schon bald Selsendorf, wo in einem nahegelegenen Waldstück unmittelbar am Fluss noch heute die Spuren
der Goldsucher – die in der hiesigen Volkssprache Bingen genannten Aufschüttungen – bestaunt werden können. Der kleine Ort Selsendorf wird von Wiesen, Weiden und intensiv genutzten
Äckern umgeben.